Asbesthaltiger Fliesenkleber

 

Wand und Bodenfliesen wurden bis 1990 oft mit Fliesenkleber und Mörtel verklebt, welchem Asbestfasern beigemischt wurden. Der Asbestzusatz brachte mehrere Vorteile. Er verbesserte die Verdickungsgeschwindigkeit, die Standfestigkeit, die Abrutschfestigkeit und die Haftzugfestigkeit des Klebers und verhinderte Schwindrisse. Da der Asbestzusatz oftmals von Hand beigemischt wurde, kann die Faserkonzentration unterschiedlich sein und einzelne Flächen höhere oder tiefere Asbestgehalte aufweisen. In intaktem, unbeschädigtem Zustand existiert keine Gesundheitsgefahr. Beim Entfernen der Fliesen können jedoch grosse Mengen Asbestfasern freigesetzt werden.

tl_files/bauschadstoffe/bilder/Allgemein/nur_logo_thumb.jpgEntfernung und Entsorgung von asbesthaltigem Fliesenkleber. Massnahmen gegen Asbestexposition. Empfohlene Vorgehensweise: Demontage nach EKAS Richtlinie Nr. 6503. ACHTUNG: Demontage / Sanierung darf nur durch eine von der Suva anerkannten Asbestsanierungsunternehmung ausgeführt werden. Die Sanierung erfolgt in der Regel in einer vorgängig errichteten Unterdruckzone mit Dekontaminationsschleusen und Filteranlagen der Staubklasse H. Innerhalb der Unterdruckzone werden die Fliesen entfernt und in Spezialsäcke abgefüllt, welche in einer Reaktordeponie entsorgt werden. Der Transport erfolgt nach VeVA (Verordnung über den Verkehr mit Abfällen) mit Begleitschein für Sonderabfälle. Nach erfolgter Demontage werden die sanierten Flächen mittels Hochleistungs- Asbestsauger gereinigt und mit Restfaserbinder behandelt.

Für Beratung oder bei Unklarheiten oder Unsicherheit empfehlen wir die Kontaktaufnahme: info@bauschadstoffe.ch oder Kontaktformular

 

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